Die Förderung des gerechten Handels mit Ländern der so genannten „Dritten Welt” ist das Hauptanliegen des Eine Welt Laden Frechen e.V.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu unseren Waren, den Projekten, die wir unterstützen, und zum Laden selbst.
Aktuelles
AUFBRUCH in ein neues Zuhause – Rück- und Ausblick des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.
10.12.2010
ABBRUCH ! – Das Jahr begann mit der bitteren Nachricht vom bevorstehenden, notwendigen Abriss des schmucken Ladenlokales an der Hauptstraße 2, das über ein Vierteljahrhundert erfolgreich zum Fairen Handel in Frechen genutzt worden war.
EINBRUCH ? – Zunächst bangten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. um die Fortführung des Fairen Handels: in den vielen Jahren, in denen das Ladenlokal dem Verein von der Kirchengemeinde St. Audomar zur Verfügung gestellt worden war, musste der Eine-Welt-Laden e.V. keine Miete sondern lediglich einen geringen Nebenkostenbeitrag zahlen. So konnte stets ein großer Teil des Überschusses aus dem Verkauf an diverse Selbsthilfeprojekte in Ländern der so genannten „Dritten Welt“ gespendet werden. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ging es deshalb vor allem um die Frage, ob ein Ladenlokal zu ebenso günstigen Konditionen und in derart günstiger Verkaufslage gefunden werden konnte.
AUFBRUCH ! – Doch das Unglaubliche gelang: im nur wenige Häuser entfernten Ladenlokal an der Hauptstraße 14 konnte der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. im Frühjahr 2010 ein Ladenlokal zu relativ günstigen Mietkonditionen beziehen. In tatkräftiger Teamarbeit gelang es, dem „neuen“ Laden eine bunte und freundliche Atmosphäre zu verleihen, die seitdem MitarbeiterInnen sowie KundInnen gleichsam begeistert. Und so ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zuversichtlich, bei hoffentlich gleichbleibendem Verkauf in „vertrauter“ Lage die Miete sowie anfallende Nebenkosten durch entsprechende Erlöse erwirtschaften zu können. Natürlich geht der faire Handel wie gewohnt weiter: mit dem Verkauf der Fair-Trade-Produkte im Laden werden vielfältige Projekte und zahlreiche Partner in den Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ unterstützt. Noch mehr treue und neue KundInnen könnten allerdings langfristig dabei helfen, die Spendentätigkeit aus Überschüssen wieder ansteigen zu lassen. Auch weiterhin wird der Verein bei zahlreichen Feiern, Gemeindefesten und Veranstaltungen in Frechen mit Verkauf und Information für die gerechte Sache werben und handeln.
Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bedankt sich herzlich bei allen AUFBRUCH-HelferInnen für vielfältige Unterstützung in ungewissen Zeiten – nicht zuletzt der Kirchengemeinde St. Audomar, die den Verein im Engagement für die Eine Welt immer noch tatkräftig unterstützt und diesem – wie an dieser Stelle hier – wichtiges Gehör verleiht.
Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. freut sich zudem jederzeit über weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Der Verein trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum Arbeitskreis. Jede(r) Interessierte ist herzlich willkommen.
Bilder vom neuen Ladenlokal
29. Juni 2010
Tag der offenen Tür
7. April 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Förderinnen und Förderer des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.,
nach über einem Vierteljahrhundert im Eine-Welt-Laden in der Frechener Hauptstraße 2 hat der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. seit Ende März 2010 den Fairen Handel in seinem neuen Ladenlokal in der Hauptstraße 14 begonnen.
Aus diesem Anlass laden wir Sie hiermit herzlich ein zum
Tag der Offenen Tür
am Samstag, den 17.04.2010, von 10 bis 16 Uhr
im neuen Ladenlokal des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.
in der Hauptstraße 14.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss mit Köstlichkeiten aus dem Sortiment des Eine-Welt-Ladens begrüßen zu können.
Darüber hinaus hoffen wir, dass Sie auch zukünftig den Eine-Welt-Laden gerne als Kundinnen und Kunden besuchen werden.
Mit herzlichen Grüßen,
Im Namen des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.

Elisabeth Kann
- Vorsitzende des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. -
Königsdorfer Literaturforum — Die Kraft Afrikas
7. April 2010
Der Menschenrechts-Aktivist Rupert Neudeck, langjähriger Vorsitzender der Hilfsorganisation "Cap Anamur" und Gründer sowie Leiter des "Grünhelme e.V.", stellt am Donnerstag, dem 15. April 2010, um 20 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Königsdorf (Ecke Pfeilstr. / Franz-Lenders-Str.) sein druckfrisches Buch "Die Kraft Afrikas" vor.
Während manche Länder an Wohlstand gewinnen, geht es vielen Staaten Afrikas immer schlechter. Rupert Neudeck analysiert Hintergründe, berichtet von eigenen Erfahrungen und fordert eine Afrikapolitik, die auf Eigeninitiative von unten statt auf vermeintlicher Entwicklung von oben setzt.
Afrika hat Vieles, das der Rest der Welt braucht: Rohstoffe, Natur, landwirtschaftliche Produkte, Sonne und Wind als erneuerbare Energien. Und ehrgeizige und kreative Menschen, die etwas verbessern wollen. Doch auf dem Kontinent lasten die Auswirkungen von Kolonialismus, Sklaverei und Misswirtschaft der meisten afrikanischen Regierungen.
Während der Fußball-Weltmeisterschaft wird die Welt nach Afrika schauen. Beim "Königsdorfer Literaturforum" mit Rupert Neudeck, moderiert von Jürgen Streich, geschieht dies schon vorher. Der Eintritt ist wie immer frei, lediglich um freiwilligen Austritt wird gebeten.
Der Eine-Welt-Laden Frechen unterstützt die Veranstaltung mit einem kleinen Verkaufsstand.
Neues Ladenlokal
14. März 2010
Liebe Kunden,
unser neues Ladenlokal finden Sie ab dem 22. März in der Hauptstraße 14, also nur wenige Meter von unserem alten Laden entfernt.
Ihr Team vom Eine-Welt-Laden Frechen
Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bezieht neues Domizil
Nach über einem Vierteljahrhundert im Laden an der Hauptstraße 2 wird der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. in Kürze ein neues Ladenlokal in unmittelbarer Nachbarschaft an der Hauptstraße 14 beziehen.
Nachdem die ehrenamtlichen Mitarbeiter im November 2009 die Nachricht vom Abriss des wunderbaren Ladenlokales an der Hauptstraße erhalten hatten, musste zunächst um den Fortführung des Fairen Handels gebangt werden. In den vielen Jahren, in denen das Ladenlokal dem Verein von der Kirchengemeinde St. Audomar zur Verfügung gestellt wurde, musste der Eine-Welt-Laden e.V. keine Miete sondern lediglich einen geringen Nebenkostenbeitrag zahlen. So konnte stets ein großer Teil des Überschusses aus dem Verkauf an diverse Selbsthilfeprojekte in Ländern der so genannten Dritten Welt gespendet werden.
Auf der Suche nach einer neuen Bleibe stand deshalb die Frage im Vordergrund, ob ein Ladenlokal zu ebenso günstigen Konditionen und zudem in derart günstiger Verkaufslage gefunden werden konnte. Immerhin hat vor allem die Straßen-bahnhaltestelle an St. Audomar seit Jahren für Zuwachs an Laufkundschaft für den Eine-Welt-Laden gesorgt – ein wichtiger Faktor neben einer langsam anwachsenden Stammkundschaft. Ein zentral gelegenes Ladenlokal in der Fußgängerzone war aufgrund der hier geforderten Mietpreise nicht finanzierbar.
Aber nun hat das Bangen und Suchen ein Ende: die Inhaberin eines nur wenige Häuser entfernten Ladenlokales bot dem Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ein Ladenlokal zu relativ günstigen Mietkonditionen an, so dass der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zuversichtlich ist, bei hoffentlich gleichbleibendem Verkauf in „vertrauter“ Lage nun die Miete sowie anfallende Nebenkosten durch entsprechende Erlöse erwirtschaften zu können.
Derzeit sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins mit umfangreichen Renovierungsarbeiten beschäftigt, damit das Ladenlokal ein ansprechendes Verkaufsambiente bekommt, und der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. hoffentlich bald viele Kundinnen und Kunden in neuen Räumen begrüßen kann. Der Verein hofft, noch Ende März den Verkauf hier aufnehmen zu können, so dass hoffentlich ein „nahtloser Übergang“ erfolgen kann.
Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung, die die Katholische Pfarrgemeinde St. Audomar ihm in fast 27 Jahren Fairer Handel in Frechen hat zuteil werden lassen! Der Verein hofft auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde, wenn es um das Engagement für die Eine Welt geht.
Auch nach dem Umzug wird der Eine-Welt-Laden zu den gewohnten Öffnungszeiten seine Kunden begrüßen: dienstags bis freitags 10 – 11.30 Uhr und 17 – 18.30 Uhr sowie samstags 11 – 13 Uhr. Der genaue Termin der Neueröffnung wird noch bekannt gegeben.
Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. freut sich zudem jederzeit über weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. Der Verein trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum Arbeitskreis. Jede(r) Interessierte ist herzlich willkommen.
Eckhaus wird abgerissen
9. Februar 2010
Liebe Freunde, Kunden und Förderer des Eine-Welt-Ladens,
der Verkauf geht weiter zu den bekannten Öffnungszeiten. Über die Tage des Umzugs in das neue Ladenlokal und eine damit verbundene eventuelle Schließung werden wir Sie rechtzeitig unterrichten. Wir freuen uns, Sie bald in neuen Räumen begrüßen zu dürfen.
Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger
Eckhaus wird abgerissen
Von Uta Böker, 08.02.10
Die Sanierung des Hauses, das Schimmel und Feuchtigkeit in den Wänden hat, würde zu teuer. Die Kirchengemeinde möchte auf dem Grundstück demnächst Seniorenwohnungen bauen. Der Eine-Welt-Laden hat ein neues Domizil in Aussicht.
Frechen - Die Tage für den Eine-Welt-Laden in dem Gebäude an der Hauptstraße 2 sind gezählt. Das Eckhaus, gleich zu Beginn der Einkaufsstraße gelegen, muss abgebrochen werden - aus Gründen der Sicherheit. „Das Haus ist baufällig”, sagt Dr. Helmut Sommer, geschäftsführender Vorsitzender vom Kirchenvorstand St. Audomar.
Erzbischöfliches Generalvikariat und Stadt Frechen haben den Abbruch der rund 100 Jahre alten Immobilie bereits genehmigt. Denn hinter der schmucken Fassade bröckelt es gewaltig. Das Gewölbe im Keller musste schon vor einiger Zeit mit Trägern abgestützt werden, weil es nicht mehr standfest ist, erzählt Sommer. „Feuchtigkeit in den Wänden, Schimmel, marode Elektroleitungen und fehlende Isolation”, listet Sommer weitere Mängel auf.
Die Sanierung würde mit 320.000 Euro zu Buche schlagen, habe ein Gutachten ergeben. „Zu teuer”, entschied der Kirchenvorstand von St. Audomar. Die Kosten der Renovierung ständen in keinem Verhältnis zu denen eines Neubaus.
Die Mieter in der ersten Etage sind bereits ausgezogen. Die Kirchengemeinde konnte der Familie eine Wohnung in einem ihrer Häuser in der Nähe vermitteln. Auch für die Caritas-Kleiderstube konnte eine neue Bleibe gefunden werden, gleich um die Ecke an der Othmarstraße. „Es schmerzt, dass wir den Eine-Welt-Laden nicht mehr unterbringen können, zumindest nicht in einer so zentralen Lage”, bedauert Dechant Christoph Dürig. An die Kirchengemeinde musste der Eine-Welt-Laden keine Miete zahlen und konnte so den größten Teil der Einnahmen spenden. Nur die Nebenkosten wurden in Rechnung gestellt.
Bei seiner mühsamen, bisher vergeblichen Suche nach einem neuen Dach überm Kopf hat der gemeinnützige Verein am Ende wohl doch noch Glück. Als Utilie Köllen von der Not erfährt, bietet sie den Ehrenamtlern ein Ladenlokal an. „Nur drei Häuser entfernt vom alten Standort und bezahlbar”, sagt Vorstandsmitglied Marlies Körmann. Für den Eine-Welt-Laden ein Segen. Denn die Stammkunden würden nicht weglaufen und die prominente Lage bliebe erhalten.
„Mit Entsetzen haben wir festgestellt, wie hoch die Mieten in der Fußgängerzone sind”, sagt Larissa Krings (77), die seit 18 Jahren ehrenamtlich im Laden mithilft. Kundin Ingrid Engbroks würde es begrüßen, wenn das Geschäft in der Nähe bliebe. „Hier findet man ausgefallene Geschenke”, sagt die Frechenerin. Und das Bewusstsein für die Probleme der Dritten Welt werde geschärft.
Die Kirchengemeinde St. Audomar hat schon eine Idee, was sie möglicherweise nach dem Abbruch des Eckhauses mit dem Gelände anfängt. Auf diesem Grundstück und dem danebenliegenden, das ebenfalls Kircheneigentum ist, könnte ein Haus mit altengerechten Wohnungen gebaut werden, sagt Sommer.
Hilfe für arme Länder
Seit 25 Jahren hat der Eine-Welt-Laden seinen Standort am Anfang der Hauptstraße in Frechen. 17 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich in dem Verein.
Der Laden hat an fünf Tagen in der Woche zwei bis drei Stunden geöffnet. Zum Angebot gehören außer fair gehandeltem Kaffee, Tee, Gewürzen und Honig auch Geschenkartikel wie Schals, Körbe, Holzspielzeug und Schnitzereien. Musikinstrumente wie Klangschalen, Bongos und Kalebassen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Im Jahr 2009 spendete der Eine-Welt-Laden 8.000 Euro für Projekte in den Ländern der so genannten Dritten Welt, die die Selbsthilfe fördern. (ub)
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 08.02.10
Zukunft des Eine-Welt-Ladens unsicher
22. Dezember 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.,
seit über 25 Jahren betreibt der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ein ehrenamtlich geführtes Ladengeschäft auf der Frechener Hauptstraße, welches mittlerweile ein wichtiger und attraktiver Bestandteil der Frechener Innenstadt geworden ist.
Aufgrund seines außergewöhnlichen und attraktiven Sortiments erfreut sich der Eine-Welt-Laden Frechen einer stetig wachsenden Kundschaft unter den Frechener Bürgerinnen und Bürgern. Nahezu täglich bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ladens die Rückmeldung der Kundinnen und Kunden, wie wichtig sie das hier erbrachte Engagement auf lokaler Ebene für unsere globalisierte Welt erachten, weshalb sie die Arbeit des Eine-Welt-Ladens Frechen e.V. gerne unterstützen.
Im 1983 gegründeten Eine-Welt-Laden Frechen e.V. engagieren sich derzeit siebzehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Alters, die es ermöglichen, den Eine-Welt-Laden fast täglich für zwei bis drei Stunden zu öffnen. Hauptanliegen des Vereins ist die Förderung des gerechten Handels mit der sogenannten „Dritten Welt“. Ein breites Warensortiment von Lebensmitteln, Kunsthandwerk, Musikinstrumenten bis zu Kinderspielzeug aus vielen Partnerländern wird zu gerechten Preisen gehandelt. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. im Dezember 2001 mit der Ehrengabe der Stadt Frechen ausgezeichnet.
Diese wichtige ehrenamtliche Arbeit in Frechen steht nun vor einer ungewissen Zukunft!
Obwohl der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. seit Vereinsgründung kirchenunabhängig arbeitet, wird der Verein seit Anbeginn seiner Verkaufstätigkeit sehr großzügig durch die katholische Gemeinde St. Audomar unterstützt: das hübsche und attraktiv gelegene Ladenlokal am Beginn der Frechener Hauptstraße wird dem Verein seit mehr als 25 Jahren mietfrei zur Verfügung gestellt, lediglich die anfallenden Nebenkosten sind vom Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zu begleichen.
Nun muss das Gebäude, in dem sich der Eine-Welt-Laden befindet, aus bautechnischen Gründen abgerissen werden – hierdurch verliert der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. sein Ladenlokal!
Die Grundlage der gemeinnützigen Vereinsarbeit – der Verkauf fair gehandelter Ware im Ladengeschäft, die hiermit verbundene Informationstätigkeit über den Fairen Handel und die vielfache Unterstützung unterschiedlichster Projekte in der sogenannten „Dritten Welt“ durch umfangreiche Spendentätigkeit – ist damit akut in Gefahr!
Deshalb bitten wir Sie um Ihre Mithilfe: unterstützen Sie uns bei der Suche nach einer neuen Möglichkeit zur Fortführung unserer gemeinnützigen Verkaufstätigkeit!
Zur Fortführung seiner Tätigkeit ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. auf ein Ladenlokal in guter Verkaufslage zu günstigen Mietkonditionen angewiesen: da der Verkaufserlös unmittelbar den Handelspartnern in den „Drittweltstaaten“ zugeht, und erwirtschaftete Überschüsse in die Förderung diverser, strengen Kriterien unterworfener, Projekte fließen, kann und will der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. keine Verkaufstätigkeit erbringen, welche im Sinne einer gewinnbringenden Geschäftstätigkeit lediglich die Mietkosten für ein Ladenlokal in Frechen erwirtschaften würde. Alternativ wäre eine Unterstützung der gemeinnützigen Geschäftstätigkeit des Vereins in Form von Spenden, die in Form eines Mietkostenzuschusses verwendet werden könnten, hilfreich – vorausgesetzt ein geeignetes, finanzierbares Ladenobjekt würde gefunden. Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.
Eine Unterstützung Ihrerseits können wir uns hierbei in vielfacher Weise vorstellen:
- durch die Weitergabe kreativer Ideen bei der Lösung des geschilderten Problems
- durch Hilfestellung bei der Suche nach einem geeigneten, in guter Verkaufslage befindlichen Ladenlokales durch Informationsweitergabe oder Kontaktvermittlung
- durch Überlassen eines geeigneten, in guter Verkaufslage befindlichen Ladenlokales zu günstigen Mietkonditionen (Mindestgröße des Ladenlokals ca. 30-40 m²)
- durch finanzielle Unterstützung in Form einer einmaligen oder regelmäßigen Spende zum Aufbringen evtl. Mietkosten/Mietnebenkosten für ein geeignetes, günstiges Ladenlokal.
Wir wären Ihnen sehr dankbar und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns in einer der oben genannten Formen in dieser für uns leider sehr dramatischen Situation unterstützen könnten!
Als Vereinsvorsitzende stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer 02234-271283 (c/o Journalistenbüro von Jürgen Streich) zur Verfügung, per Mail ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. unter mail@eine-welt-laden-frechen.de zu erreichen, und natürlich freuen wir uns auch über Ihren persönlichen Besuch im Eine-Welt-Laden Frechen.
Für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Anteilnahme und Ihr Engagement bedanke ich mich bereits im Voraus und im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ganz herzlich.
Mit freundlichen Grüßen,
für den Eine-Welt-Laden Frechen e.V.

Elisabeth Kann
- Vorsitzende des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. -
Den Hunger in der Welt nicht übersehen
8. Februar 2009
Wenn man den Kinofilm „Slumdog Millionär“ gesehen hat, wird man wach gerüttelt, wie unfair es in unserer einen Welt zugeht. Menschen, in den Slums geboren, schaffen es nur selten aus eigener Kraft, ihr Leben auf eine würdige Art gestalten und meistern zu können.
Sie werden benutzt, ausgebeutet, gehandelt, oder verkauft. Meist fehlt ihnen die Grundlage für ein geregeltes Leben.
In dem Film sprechen Bilder eine Sprache, die nicht eindeutiger beweisen kann, dass Entwicklungshilfe bitter nötig ist.
Wir dürfen den Hunger in der Welt nicht übersehen. Er ist ein Resultat ungerechter Verteilung der Güter.
So werden Bauern beispielsweise in den Entwicklungsländern traditionelle Nutzungsrechte und lokale Märkte vorenthalten.
Dem stellt sich der Faire Handel entgegen. Durch den Kauf fair gehandelter Waren wird ermöglicht, dass Menschen in den Entwicklungsländern eine faire Chance auf dem Weltmarkt erhalten.
Fair gehandelte Ware gibt es nicht nur in Weltläden, doch hier hat man einmal mehr das Gefühl der Verbundenheit mit den Menschen aus anderen Teilen unserer einen Welt.
Der Weltladen stellt vor:Quinua, das Wunderkorn der Anden
Dank des fairen Handels konnten in der Region, den Andenländern Südamerikas, durch die Verarbeitung und Vermarktung neue Einkommensquellen erschlossen werden.
Quinua sind kleine, hirseähnliche Körner, die sich ähnlich wie Reis oder statt Getreide nutzen lassen. Sie sorgen für eine wertvolle Abwechslung in der Küche. Ob Auflauf, Suppe, Ratatouille, vielseitig sind die Rezepte.
Quinua ist wertvoll durch hohen Eiweißgehalt, Mineralstoffe Calcium, Eisen, Zink und Magnesium. Mit 5 g Fett pro 100g enthält Quinua zwei bis dreimal so viel Fett wie Weizen, dabei vor allem ungesättigte, langkettige Fettsäuren. Diese Zusammensetzung macht die winzigen Samenkörner zu einem sehr ausgewogenen Lebensmittel.
In der Schale des Korns sind natürliche Bitterstoffe enthalten, die unter anderem blutverdünnend wirken. Es hat einen leicht nussigen Geschmack.
Rezepte sind in Weltläden erhältlich oder unter
www.gepa.de
Das Kulturprojekt „Ansichten für eine Welt“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums war ein voller Erfolg.
Durch die großzügige Spende der KünstlerInnen und den erfolgreichen Kauf durch begeisterte Menschen konnten bislang 955 € an die Esel-Initiative gespendet werden.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den KünstlerInnen für ihre großzügige Unterstützung. Noch vorhandene Bilder werden weiterhin im Schaufenster des Eine-Welt-Ladens präsentiert und können zugunsten der Esel-Initiative erworben werden.
Durch Spenden für das Büffet und von Freunden, Kunden und Vertretern der örtlichen Parteien konnten wir zusätzlich 532 € für die Esel-Initiative gewinnen.
Somit ist die Anschaffung von 15 Eseln für alleinerziehende Frauen in Eritrea und Nepal gesichert. Wir sagen Ihnen als unsere Freunde und Förderer herzlichen Dank für die Unterstützung dieses Projektes.














